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Gibt es Vampirismus?

Heute widme ich mich einer Frage, die uns dank Autoren wie Stephenie Meyer, Braham Stoker oder auch Jeaniene Frost immer wieder unsere Fantasie beflügelt.

Gibt es solche Wesen, welche des Nachts aus ihren Gräbern emporsteigen, um den Lebenden das Blut auszusaugen?

Wie sieht es abseits der Romane der eben genannten Autoren in unserer Realität aus?

Nun dazu erzähl ich Ihnen mal eine Geschichte, wie sie sich in Rumänien im 19. Jahrhundert öfters abgespielt hat.

Ich komme hierbei ganz bewusst auf Rumänien zu sprechen, wie man weiß, befindet sich dort das sagenumwobene Schloss Bran. Jenes Schloss, in dem Vlad Tepesh III, welcher als Inspiration für Dracula genutzt wurde.

Die Bevölkerung, nicht nur in Rumänien, war zu dieser Zeit trotz wissenschaftlicher Errungenschaften immer noch stärker dem Aberglauben verfallen als heute.

Also, was spielte sich in den rumänischen Provinzdörfern ab? Wenn eine Person verstorben war (Geschlecht, Alter und zu welcher Schicht man angehörte, spielte keine Rolle), welche an einer mysteriösen Erkrankung litt, die man sich nicht erklären konnte, gab man häufig Dämonen oder manchmal gar den Leibhaftigen persönlich die Schuld. Und zwar griffen diese übernatürlichen Wesen Besitz des Körpers des Erkrankten. Man nahm in der Tat einen Holzpflock zur Hand, und bittete jemandem reinen Herzens den Pflock durchs Herz zu rammen. Erst dann wurde die Person, oder sagen wir, das Opfer beerdigt. Aber damit war noch längst nicht Ruhe. Jetzt kam die Stute für den sog. Pferdetest zum Einsatz. Eine Stute sollte über das Grab laufen. Weigerte sich die Stute, so wurde der Tote wieder ausgegraben und die Prozedur wiederholte sich.

Letzten Endes lässt sich feststellen, kam man aufgrund mangelnder Medizinkenntnisse auf die merkwürdigsten Ideen. Diese Art von Vampire lassen sich in der Tat in Bereich des Aberglaubens und der menschlichen Fantasie abtun.

Doch wie sieht es mit Lebewesen aus, welche sich wirklich von Blut ernähren?

Da gibt es in der Tat die Vampirfledermaus (Desmodontinae), welche sich vom Blut anderer Tiere ernährt. Zu ihren Opfern gehören meistens Vögel. Es gibt allerdings eine Unterart, welche auch das Blut von Säugetieren bevorzugt (z.B. Rinder). Diese Unterart nennt sich treffender weise auch, der „gemeine Vampir“.

Wie man sieht, ist die Natur des Vampirismus spannender als manch einer glaubt, und bevor man behauptet, Vampire = alles Quatsch, sollte jeder für sich Gedanken über seine Umwelt machen und auf eigene Faust auf Forschungsexpedition gehen. Es gibt im Universum viel zu entdecken.


30.7.09 01:37
 


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