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Was sind Gezeiten?


Liebe Freunde der philosophischen Gespräche, auch heute ein herzliches Willkommen zu meiner kleinen Welt, wie sie mir gefällt. Ach nee, eigentlich wie sie ist oder sein könnte.

Jeder von uns kennt dass, der schonmal an der Nordsee Urlaub gemacht hat, man möchte morgens in die See aber es ist kein Wasser da, bekannt als Ebbe. Zweimal innerhalb von 24 Stunden reist eine Flutwelle einmal um den Planeten.

An der Nordsee sind diese Überflutungen und Trockenzeiten besonders stark ausgeprägt, prinzipiell sind diese aber überall da wo Meere sind zu beobachten.

Soviel zu der Beobachtung mit dem bloßem Auge. Jetzt wird es wieder wissenschaftlich. Diese Flutwellen werden zum einen durch die Eigenrotation der Erde ausgelöst und zum anderem spielt die Gravitation eine Rolle, nämlich die Gravitation zweier Himmelskörper. Nämlich der Sonne und dem Mond, wobei der Mond die größere spielt.

Unser Mond verfügt über so viel Masse, dass seine Gravitationskraft auf unserer Erde spürbar ist. Umgekehrt ist dies selbstverständlich genau so, da sonst unser Mond gar nicht auf seiner Bahn um die Erde gehalten wird.

Aber wie gesagt, unser Mond schafft es dank seiner Gravitation die Wassermassen auf unserem Planeten anzuziehen. Durch die Eigenrotation der Erde steigt und sinkt der Meeresspiegel zweimal innerhalb von 24 Stunden. Dieser Effekt bezeichnet man auch als Gezeiten.

Jetzt kommt die Sonne ins Spiel. Man unterscheidet zwischen Nipp- und Springtide.

Bei einer Nipptide steht der Mond im rechten Winkel zur Sonne und zur Erde. Dann haben wir bei Flut weniger Wassermassen an den Küsten, da sich der Meeresspiegel weniger stark anhebt.

Bei einer Springtide stehen Sonne, Mond und Erde in einer Linie. Nun wirkt auch die Gravitation der Sonne auf die Wassermassen, also quasi die Gravitation beider Himmelskörper.

Der Meeresspiegel steigt stärker und an den Küsten steigen dementsprechend die Wassermassen.

Wenn der Wind zusätzlich noch von der Küste ins Land bläst, steigt die Gefahr von Sturmfluten.
Allerdings schafft es der Mond, auch die Landmassen wenige Zentimeter anzuheben. Zu dem Ergebnis kam man 1997 durch ein Experiment in der Alm.

Man schickte einen Messkopf in den Erdboden bis zum Grundwasser in die Tiefe. Und tatsächlich stieg und sank der Grundwasserspiegel zweimal täglich.

Allerdings kann man die Gezeiten vorherberechnen, also, vorher immer schön auf den Tidekalender schauen, bevor man zum Strand fährt, sonst ärgert man sich noch schwarz.

In diesem Sinne.

22.8.09 01:25
 


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